Autor: Elmar Reckmann

HSG Damen sind Staffelsieger und Aufsteiger zur Kreisliga

Anfängerglück oder einfach nur gut?

Die erste Spielzeit im Seniorenbereich war zu Anfang ein Experiment. Keiner wusste mit welchen Aufwand ein erträgliches Ergebnis zu erwarten war. Kleine Unterschiede zum Jugendbereich waren nicht lange ein Problem. Der Teamgeist hat in fast allen Situationen das Optimum möglich gemacht. Zwei Niederlagen und ein Unendschieden sprechen klare Worte. Die Leistungen über die ganze Serie waren ein Auf und Ab, zwischen Genie und Wahnsinn war alles dabei. Enge Spiele, schlechte Begegnungen oder klare Matches wurden gewonnen. Die verlorenen Punkte vergessen wir.

Am Ende steht Platz 1 und der Aufstieg in die Kreisliga.

Glückwunsch Mädels!

HSG verabschiedet sich vernünftig

Gütersloh (hcr). Die HSG Gütersloh kann nun einen Haken machen hinter eine frustrierende Saison. Zum Abschluss unterlag der Handball-Landesligist mit 20:27 (11:12) beim HCE Bad Oeynhausen.

„Mit acht Feldspielern haben wir uns vernünftig verkauft. Man sah beiden Mannschaften aber auch an, dass sich niemand mehr wehtun wollte“, berichtete der Sportliche Leiter Matthias Kollenberg. Es entwickelte sich eine ausgeglichene erste Hälfte. Mit etwas mehr Cleverness im Abschluss hätten die Gütersloher zur Pause geführt. Im zweiten Abschnitt musste die HSG nach dem 14:15 bis zum 16:22 abreißen lassen. „Uns gingen die Alternativen aus“, sagte Kollenberg. In der kommenden Woche leitet der neue Trainer Jochen Borcherding die Übungseinheiten. Einige Kandidaten für das neue Team werden eine Einheit in Gütersloh mitmachen. „Für uns geht es nahtlos weiter“, muss Matthias Kollenberg mit Borchering das Team formen.

HSG Gütersloh: Küsener – Rase (6), Engling (5), Schönborn (3), Hark (3), Schicht (2), Skoric (1), Diekmann

Ein Punkt im letzten Heimspiel

Gütersloh (zog). Handball-Landesligaabsteiger HSG Gütersloh beendete das letzte Heimspiel der Saison mit einer ordentlichen Leistung und einem verdienten Punkt beim 25:25 gegen die TSG Altenhagen-Heepen II. Verbunden mit der Erkenntnis, dass mit dem Kader von Sonntag der Klassenerhalt allemal möglich gewesen wäre.

Vier Auswechselspieler hatte Trainer Uwe Walter, der krank im Bett lag und nicht gemeinsam mit dem nach zehn jahren verstummenden Hallensprecher Dirk Flachmann mit einem Bierfässchen verabschiedet werden konnte, fast nie zur Verfügung.

Die HSG begann gut gegen Altenhagens Oberligareserve und führte auch dank der Paraden von Ture Küsener mit 10:6. Dann folgten fünf Gegentore in Folge und ein unnötiger 12:14-Pausenrückstand. Doch die Gütersloher kamen zurück, weil sich Mirko Rase immer wieder durchsetzte oder per Sprungwurf traf. Nach dem Gegentreffer zum 25:25 vertändelte die HSG den Ball beim Anwurf. Die wechselnden Spieler Küsener, Rogalski, Kollenberg, Schönborn und Wibbelt wurden en bloc verabschiedet; Diekmann, Schicht und Engling haben Standby-Status, der Neuaufbau läuft (schleppend).

HSG: Küsener – Engling (1), Rase (11), Schicht (2),Schönborn (2), Horstmann, Skroic, Wibbelt (4), Diekmann (1/1), Hark (4)

HSG beendet Durststrecke nach acht Niederlagen

Gütersloh (hcr). Die HSG Gütersloh beendet ihre Durststrecke und schlägt die HSG EURo mit 25:24 (13:12). Dieser Erfolg nach zuvor acht Niederlagen in Folge war zugleich der erste Auswärtssieg für den bereits abgestiegenen Handball-Landesligisten.

Uwe Walter nominierte wieder einige Akteure aus der Jugend für den Kader und konnte die Belastung somit ausgewogen verteilen. Die Anfangsphase hielt gleich einige Schockmomente bereit: Keeper Simon Schalück bekam einen Ball ins Gesicht und musste aufgrund von Nasenbluten fünf Minuten behandelt werden. Weil er der einzige Keeper war, stellte sich Kreisläufer Jonathan Engling spontan zwischen die Pfosten. „Der hat nur einen Ball durchgelassen“, berichtete Trainer Walter. Kurz darauf sah Mirko Rase die Rote Karte, nachdem er einen Gegenspieler im Gesicht getroffen hatte. Doppelt bitter für den Kroaten: Einige Verwandte waren zum Zuschauen aus Hannover angereist. „Die Entscheidung ist vertretbar“, sagte Walter.

Gütersloh kam nicht gut aus der Kabine und die leichten Vorteile aus Durchgang eins waren schnell egalisiert. Dank guter Abwehrarbeit blieb die HSG dran. Beim Stand von 21:24 behielten die Gäste die Nerven und drehten den Spieß zum 25:24. Der überragende Marlon Schönborn markierte bereits nach 57 Minuten den Endstand. „Dabei haben wir in dieser Phase sogar noch beste Chancen ausgelassen“, berichtete Walter.

HSG Gütersloh: Schalück – Schönborn (6), A. Hark (6), Diekmann (5/2), Skoric (3), Rase (2), J. Hark (2), Horstmann (1), Engling, Bansmann, Birkholz

B-Jugendlicher Birkholz trifft

Gütersloh (hcr). Bei der 30:39 (15:20)-Heimpleite gegen den HSV Minden-Nord fand Landesliga-Schlusslicht HSG Gütersloh keine Mittel gegen das hohe Tempo der Gäste. Trotz Steigerung in Sachen Effektivität kamen die HSG-Handballer nicht für Punkte infrage. Minden baute den Vorsprung über 12:7 und 16:9 aus. „Es war zu fehlerhaft von uns. Deswegen kamen wir in der ersten Halbzeit auch nicht in unsere Abwehrpositionen“, berichtete der sportliche Leiter Matthias Kollenberg. Im Spielaufbau luden die Hausherren die Mindener immer wieder zu Gegenstößen ein. Insbesondere der 13-fache HSV-Torschütze Julian Kaatze stach hervor.

Sein Debüt in der ersten HSG-Mannschaft feierte der B-Jugendliche Luca Birkholz. Der 17-Jährige spielte als Rechtshänder auf der rechten Angriffsseite und setzte beim 20-minütigen Einsatz gleich ein paar Akzente (2/1). „Erstes Feldtor, erster Siebenmeter und die erste Zeitstrafe“, zählte Kollenberg auf. „Der hat alles mitgenommen.“

HSG Gütersloh: Küsener – Diekmann (6/3), Schicht (5), Rase (5), Engling (4), Hark (4), Skoric (2), Birkholz (2/1), Schönborn (1), Wibbelt (1)