Autor: Elmar Reckmann

HSG Damen packen die zwei Punkte mit ein.

Im zweiten Spiel der Saison haben unsere Damen den zweiten Sieg eingefahren.
In Mennighüffen taten wir uns die erste Viertelstunde im Angriff sehr schwer. Hinten standen wir zwar gut und kassierten nur 4 Gegentore. Nach 13 Minuten fiel das erste Tor. Mit der Umstellung in der Defensive kamen Sicherheit und die Tore. Durch schnell herausgespielte Konter, gelang es uns das Spiel mit fünf aufeinander folgenden Toren zu drehen.
Mit einem Führung von 9:6 gingen gingen wir in die Halbzeitpause.
In der zweiten Halbzeit dominierten wir das Spiel, spielten weiter eine sehr gute Defensive und nutzten unsere Chancen im Angriff effektiver.
Die Gastgeberinnen kamen in der 41. Minute noch einmal auf 1 Tor heran. Doch wir spielten unseren Streifen weiter sicher runter und haben uns nicht aus der Ruhe bringen lassen.
Das Abwehr-Torwart Spiel wurde in der zweiten Hälfte zunehmend besser, sodass die Gastgeber viel Kraft und Energie im Angriffsspiel ließen. Endergebnis 17:21.
Jetzt heißt es, weiter die Ärmel hochkrempeln und am Freitag den 08.10. nach Wiedenbrück zu einem der Aufstiegsfavoriten fahren.
Nora S.; Lena N.; Laura S. 4; Julia K. 5; Leonie B. 3;  Lara K. 1; Carla O. 5; Mila P. 2; S. Wiedey 1; Marlene E.; Carolin D.

Trauer um Manfred Schubert

Mit großer Anteilnahme mit den Angehörigen nehmen wir Abschied von Manfred “Schubi” Schubert, Urgestein von Blau-Gelb und HSG Gütersloh.

Wir zitieren den Bericht der “NW” vom 24.09.2021.

Die Gütersloher Handballer trauern um Manfred Schubert. Der langjährige Betreuer, Obmann und Trainer der Sportvereinigung Blau-Gelb und der Handballspielgemeinschaft ist am Montag fünf Tage vor seinem 86. Geburtstag nach längerer Krankheit verstorben.

“Eigendlich bin ich ja nur durch Zufall zum Handball gekommen” erzählte “Schubi” als ihm 2009 die Goldene Ehrennadel des Handballverbandes Westfalen verliehen wurde. “Die Spieler von Blau-Gelb Gütersloh schoben irgendwann 1968 in ihrem Vereinslokal Eiche Trübsal, weil sie keinen Betreuer mehr hatten und ich war gerade knatschig, weil ich vom Fussballverband aus dem Schiedsrichterkader für die Verbandsliga gestrichen worden war”.

Die Blau-Gelben gewannen das anstehende Entscheidungsspiel um den Klassenerhalt in der Großfeld-Landesliga gegen Senne und Manfred Schubert blieb auf Ihrer Bank sitzen. Auch in der Halle und bis in die 1990er Jahre hinein auch bei der Spielgemeinschaft mit dem CVJM und der SVA und später dem GTV, deren Gründung er als Obmann des damaligen Landesligisten Blau-Gelb maßgebend mitbetrieben hatte.

1978 hatte der Fleischermeister auch zu seiner eigentlichen Berufung zurück gefunden. “Blau-Gelb hatte nicht mehr genug Schiedsrichter und ich bin ja immer gerne einer gewesen.” Obwohl er selber “nur mal ein bisschen beim Alt-Herren-Handball mitgeturnt” hatte, fand der ehemalige Fussballer problemlos in das fremde Regelwerk hinein und bis zu seiner letzten Spielleitung im Jahr 2013 viel Anerkennung, gerade bei Akteuren, die seine Urenkel hätten sein können. “Du musst die Jungs spüren lassen, dass du sie respektierst”, erklärte Manfred Schubert sein Erfolgsgeheimnis. Auch wenn ihn “die Pumpe” daran hinderte, weiter seinem Sport nachzugehen, ließ es sich Manfred Schubert nicht nehmen, die Spiele seiner HSG zu besuchen. ” Schade, dass ich nicht mehr mit anpacken kann”, bedauerte er dann oft.

HSG 2 : FC Greffen 2 – 39:24 (20:7)

Der Zug der HSG 2 findet so langsam in die Spur. Beim zweiten Sieg im dritten Spiel legte die HSG nach 3 Minuten mit einer 3:0 Führung gut vor und steigerte sich nach 22 Minuten auf eine 16:4 Führung. In dieser Phase hatte die HSG einen guten Zugriff auf das bekannt schnelle und flüssige Angriffspiel und die Anspiele an den Kreisläufer der Gäste aus Greffen. Das Angriffsspiel der Gastgeber wurde schnell und konzentriert vorgetragen. Viele schön vorgetragene Angriffe wurden von der Bank mit dem Prädikat “Das kann man nicht sehr viel besser machen” gewürdigt. Der Pausenstand von 20:7 war zwangsläufig eine klare Bestandsaufnahme.

Nach dem Seitenwechsel, welcher in der Corona-Phase nur auf dem Papier stattfindet, spielte die HSG weiter munter und sehenswert drauf los. Zwar musste die Gäste nun leider dem kleinen Kader von nur 7 Spielern Tribut zollen aber trotzdem gab sich die Mannschaft nie auf und schaffte dennoch 17 Tore im zweiten Durchgang. Sicherlich zu viel den Spielverlauf betrachtend aber auf Grund der guten und sehr fairen Leistung absolut verdient.

Endstand 39:24 für HSG Gütersloh 2

Neuzugang Nummer 3 bei den HSG-Damen

Mit Mila Peshikj ist eine junge ambitionierte Spielerin aus Mazedonien (Vardar Skopje) zu uns gestoßen. 

Handball spielt die 17 jährige schon seit ihrem 6ten Lebensjahr. Bis zuletzt trainierte und spielte sie im Handball Internat – Vardar Skopje. 

Die bisher größten Erfolge erreichte sie diesen Sommer mit der Teilnahme bei der Europameisterschaft der U19 in Mazedonien und anschließend bei der U18  Europameisterschaft B in Litauen, welche unerwartet gewonnen wurde. 
Mila bereichert unseren Kader sowohl handballerisch als auch personell. Handball steht für sie an erster Stelle und sie möchte auch das Team nach vorne bringen. 

Voller Vorfreude hat sie am Donnerstag das erste Training absolviert und sich der Mannschaft vorgestellt. Vorab wurde ihr die Nummer 25 für das erste offizielle Foto angeboten.
Die erste Zeit wird es ein wenig schwieriger mit der Kommunikation, da noch eine kleine Sprachbarriere zwischen ihr und der Mannschaft steht. Die deutsche Sprache wird sie in naher Zukunft erlernen, vorerst wird auf englisch kommuniziert.  Mit Ajla D. könnte sie auf Serbokroatisch zugreifen und mit Trainer Bobi B. ist es möglich Muttersprache zu sprechen. 

Die Damenmannschaft ist zuversichtlich, dass es schnell klappt unseren Neuzugang in die Mannschaft zu integrieren und freut sich auf das kommende Spiel am 26.09. 
Wir wünschen Mila hier in Gütersloh einen guten und erfolgreichen Start in ihrer neuen Heimat und viel Spaß beim Handball.

Trainer Bobi Binov, Mila Peshikj
Mila Peshikj

HSG Damen : TuRa 06 Bielefeld 24:16 (8:8)

Das erste Saisonspiel gewinnen wir souverän mit 24:16 gegen TuRa Bielefeld. 
Die schwache Anfangsphase im Angriff ließ es nicht zu den Gegner frühzeitig zu dominieren. Wie vergaben viele Bälle im Angriff und gaben dem Gast immer wieder die Chance uns in der Abwehr zu fordern. Anschließend wechselten wir von einer offensiven Abwehr auf eine kompakte 6:0. Der Gast hatte somit wenig Möglichkeiten im eins gegen eins zum Torerfolg zu kommen und mit einer sehr guten Leistung von Lena, hatten wir auch den Rückhalt im Tor, sodass wir kurz vor Ende der Halbzeit durch drei aufeinanderfolgende Tempogegenstoßtreffer zum 8:8 ausgleichen konnten. 
In der Kabine wurden einige Punkte besprochen und wir setzten diese auch prompt um. Im Angriff gelang es uns vorne Lücken zu reißen und mit Spielwitz und Engagement unsere Führung langsam auszubauen. Unsere Abwehr wurde immer stärker und das Spiel der Bielefelderinnen mit der Kreisläuferin wurde immer wieder unterbrochen, sodass die Gäste es nicht leicht hatten, klare Torchancen zu erspielen. 
Am Ende steht ein ungefährdeter Sieg mit 24:16 auf der Anzeigetafel, womit wir uns vor allem durch  die zweite Halbzeit auf das nächste Spiel auswärts gegen die Damen aus Menninghüffen freuen können. Insgesamt eine gute Leistung mit der wir weiter zuversichtlich unsere Ziele verfolgen. 
Nora S.; Lena N.; Julia K. 4 (3/3); Kilometer Lara K. 2; Carla O. 9;  Carolin D.; Hannah B. 1; Ajla D. 7; S. Wiedey 1