Erster Heimsieg für HSG Gütersloh

Groß waren Jubel und Erleichterung bei der HSG Gütersloh nach dem ersten Heimsieg der Saison. Durch den 28:24 (13:13)-Erfolg über die von Ex-Trainer Uwe Walter trainierte SpVg Steinhagen II gab die Mannschaft von Trainer Jochen Borcherding die rote Laterne an den TuS Brake II ab.

Großen Anteil daran hatten mit Torwart Bojan Solev und Christian Debowicz zwei debütierende Neuzugänge. Denn der noch 18-jährige mazedonische Torwart gab seiner Mannschaft von Beginn an Sicherheit und sorgte vor allem in der umkämpften Schlussphase unter anderem mit einem gehaltenen Siebenmeter dafür, dass die Gäste nur noch einmal, und zwar auf zwei Tore (25:23) herankamen. Mit Übersicht und gutem Auge für den Kreis brachte der 26-jährige Debowicz seine Mitspieler immer wieder in gute Wurfpositionen.

“Und vor allem hatte ich nun die dringend benötigten Alternativen. So konnten Spieler wie Hauke Riechmann, der auf der Mitte spielte und komplett in Manndeckung genommen wurde, endlich mal Luft holen”, freute sich Trainer Jochen Borcherding. Die Spielberechtigung für den Rheda-Wiedenbrücker, der nach seiner Studienzeit in Hamburg wieder in OWL heimisch geworden ist, lag am Freitagmorgen vor. “Wir haben am Ende weniger Fehler gemacht und das Spiel dadurch gewonnen. Hoffentlich kommt der Sieg nicht zu spät”, fasste Borcherding zusammen.

HSG: Solev/Schalück/Schröder – Dux (7), Debowicz (1), Schönborn (3), Fingberg (2), Skoric (1), Riechmann (10/5), Raskopf (2), Künsting (2)

HSG 2 wollte es mehr. Sieg im Spitzenspiel.

Das Heimspiel der zweiten Mannschaft der HSG Gütersloh gegen den Tabellenzweiten HSG Rietberg/Mastholte 3 entwickelte sich von Beginn an zu einem echten Spitzenspiel. Die Gäste führten zwar nur einmal zum 0:1 aber die Folgezeit war geprägt von aggressiver Abwehrarbeit und viel Arbeit im Angriff auf beiden Seiten. Bis zum 8:7 nach 15 gespielten Minuten für die Gütersloher war die Spannung hoch und das Spiel jederzeit offen. Dann begann die HSG Gütersloh ihre gesteckte Marschroute in die Tat umzusetzen: Massive Zerstörung des gegnerischen Angriffspiels. Die Abwehr der schwarz-gelben agierte auf die Angriffsbemügungen der Gäste mit massiver Gegenwehr und lies bis zum Halbzeitpfiff nur noch ein Gegentor zu. Die HSG 2 schaltete immer schneller in den Angriff und sorgte für einen 13:9 Halbzeitstand, auf dem die HSG 2 sich aber nicht ausruhte und auch nicht durfte.

So war auch die Kabinenansprache in der Pause eindeutig:”Hier gewinnt die Mannschaft, die es am meisten will”. Und das war eindeutig die zweite Mannschaft der HSG Gütersloh. Die Abwehr der Gastgeber kämpfte um jeden Ball und erstickten die Angriffsaktionen der Gäste bereits im Keim. Zwar machten die Rietberger wieder das erste Tor nach dem Wiederanpfiff aber eine Angriffslawine zum 18:10 Zwischenstand nach 41 Minuten zeigte wer dieses Spiel unbedingt gewinnen wollte. Die Gastgeber schalteten keinen Gang runter, kämpften weiter um jeden Ballgewinn und waren bedingungslos im Angriff. Den Gästen fiehl im verbliebenden Spielverlauf nicht mehr viel gegen die massive Abwehr der Gütersloher ein und ergaben sich schliesslich in eine verdiente 27:17 Niederlage. Einige 100 % Tormöglichkeiten liessen die Gastgeber zwar noch aus aber das soll eine überragende Teamleistung nicht schmälern.

Mit 14:0 Punkten geht die HSG 2 nun als Tabellenführer ins letzte Hinrundenspiel und letztes Spiel 2019 am 08.12.19 gegen den Tabellendritten HSG Hesselteich-Siedingausen 4. Erklärtes Ziel: Als Tabellenführer in die Weihnachtszeit und ungeschlagen ins neue Jahr und Rückrunde.

Sieg im 2. Stadtderby für HSG 2

Nach dem Sieg gegen den SV Spexard hielt sich die zweite Mannschaft der HSG auch im Derby beim CVJM Gütersloh mit einem 15:25 wenigstens vom Ergebnis her schadlos.

Nach einer 3:0 Führung für die HSG nach 9 Minuten schien das Spiel seinen zu erwartenden Verlauf zu nehmen. Der extrem langsame Spielaufbau und lange Spielweise im Angriffspiel des CVJM lies aber keinen wirklichen Spielfluss zu. Angesteckt von der Spielweise hielt die HSG die Konzentration nicht auf der nötigen Höhe und so stand es nach 15 Minuten 3:3. In der Folgezeit der ersten Halbzeit konnte sich die HSG kaum absetzen und die Gastgeber hielten das Ergebnis bis zum Pausenpfiff mit 8:12 auf Augenhöhe. Etwas besser kam die HSG aus der Kabine und sorgte nach 5 Minuten der zweiten Halbzeit wenigstens mit einem Zwischenspurt zum 9:16 für klare Verhältnisse was das Ergebnis anging. Ohne weitere Höhepunkte verlief die zweite Halbzeit in der sich die HSG noch auf den Endstand von 15:25 absetzte. Zur Ergebniskosmetik trugen auch nicht die fünf Strafwürfe für die HSG bei, welche alle nicht den Weg ins Tor fanden und die eher schlechte Vorstellung der HSG wieder spiegelten.

Mit 12:0 Punkten ist die HSG aber weiterhin souveräner Spitzenreiter der 3. Kreisklasse. Abzuwarten sind nun die zwei restlichen Spiele im Jahr 2019 gegen den Tabellenzweiten HSG Rietberg/Mastholte 3 am 01.12.19 und den Tabellendritten Spvg. Hesselteich/Siedinghausen 4 am 08.12.19, welche beide aber schon 2 Minuspunkte auf dem Konto haben.

CVJM Rödinghausen II – HSG Gütersloh 40:20 (23:9)

Das Ergebnis spricht für sich. „Dass wir verlieren, war eigentlich klar. Angefressen war ich allerdings darüber, dass die Mannschaft von der ersten Minute an in alte Schemata verfallen ist“, sagte Trainer Jochen Borcherding. Die Gütersloher waren als Schlusslicht mit sieben Feldspielern zum Tabellenzweiten gefahren, der einen 14er-Kader aufgeboten hatte. Und dem machten es die Gäste mit technischen Fehlern und zu frühen Abschlüssen auch noch leicht. Bei Borcherdings Auszeit in der 16. Minute führte die Verbandsligareserve mit 10:3. „Aber davon waren – wie bei uns – drei Treffer aus dem Positionsspiel. Der Rest waren Gegenstöße dank unserer Fehler.“ Der Gütersloher Trainer kritisierte, dass die Vorgaben nicht umgesetzt wurden und die Spieler  immer wieder mit Einzelaktionen scheiterten. Erst im zweiten Durchgang, als die Gastgeber zurückschalteten, war der Leistungsunterschied nicht mehr ganz so krass.

„Zur Zeit sind wir nicht konkurrenzfähig“, hofft Borcherding, auf Neuzugänge und auf Punkte im Heimspiel gegen Mitabstiegskonkurrent Steinhagen II in zwei Wochen. Die Tore warfen: Riechmann (7/1), Kampschnieder (2), Fingberg (2), Schönborn (1), Dux (3), Künsting (3), Skoric (2).

4. Gütersloher Weihnachtssingen am 19.12.2019

Wir haben wohl in den letzten drei Jahren viel richtig gemacht wenn die Begeisterung für ein weiteres Gütersloher Weihnachtssingen auch dieses Jahr wieder sehr gross ist.

Am 19.12.2019 um 19:00 Uhr ist es wieder soweit, sich in der weihnachtlichten Atmospähre der Apostelkirche am alten Kirchplatz mit Freunden und Bekannten zum alljährlichen Weihnachtssingen zu treffen.

Unterstützt werden wir auch dieses Jahr wieder von den Bläsern und dem Chor Stimm Werk Gütersloh. Die Auswahl der Lieder steht und die Liederhefte sind am Abend oder vorher bei den nächsten beiden Heimspielen unserer ersten Mannschaft am 01.12. und 15.12. jeweils um 17:00 Uhr in der Innenstadtsporthalle an der Bismarckstraße zu erhalten. Mitgebrachte Kerzen oder Taschenlampen helfen beim Lesen und tauchen den Ort in ein schönes Licht.

Es ist also wieder soweit den vorweihnachtlichen Stress abzulegen und sich im Kreise von Freunden und Bekannten auf das Weihnachtsfest einzustimmen.

Wir freuen uns auf viele stimmgewaltige Sänger bei einer leckeren Bratwurst und/oder einem heissen Glühwein aus der neuen HSG-Glühweintasse, die sich mitlerweile schon zum Sammlerobjekt gemacht hat.

Wir freuen uns auf alle und jeden, der einfach nur dabei ist.

Sammlerobjekt 2019

 

HSG Rietberg-Mastholte – HSG Gütersloh 31:18

Die Rietberger dominierten das Spiel von der ersten Minute an. Einmal mehr überzeugte die solide agierende Abwehr, die nur ganz wenig zuließ. Bereits mit dem 17:8-Pausenstand war eine Vorentscheidung gefallen. Auch nach dem Wechsel gaben die Hausherren Gas und erhöhten bis zur 37. Minute per 7:0-Lauf auf 24:8. Danach verlief die Partie ausgeglichener, die an Harz gewöhnten Gütersloher warfen in der Folge immerhin noch zehn Tore, während Rietberg nur noch siebenmal traf. Am ebenso deutlichen wie verdienten Heimsieg gab es aber nichts zu rütteln. “Wir dürfen uns nicht so verkaufen, kämpferisch war das gar nichts. Wegen der äußeren Umstände kann ich diesem Spiel aber nicht zu viel Bedeutung zumessen”, sagte Borcherding.

HSG Gütersloh: Schröder, Altenseuer – Harthun, Dux, Kampschnieder (4), Schönborn (3), Fingberg (3), Skoric (1), Riechmann (1), Raskopf (3/1), Küsting (3).