HSG startet formstark mit 31:20-Heimsieg

Gütersloh (hcr). Die HSG Gütersloh startete formstark ins neue Handballjahr. Gegen die TSG Altenhagen-Heepen III ließ der Bezirksligist nichts anbrennen und marschierte bereits am Freitag zu einem 31:20 (19:10)-Erfolg.

Nach zehn Minuten hatten die Gastgeber mit einer 8:0-Führung für klare Verhältnisse gesorgt. Vorne war es Mirko Rase, gegen dessen Physis die Gäste keine Mittel fanden. Der Halblinke verbuchte kurz nach Wiederanpfiff zwölf Treffer, ehe er mit einer Roten Karte zum Duschen geschickt wurde. „Mirko hat einen Spieler im Zweikampf umgerissen. Die Entscheidung ist regelkonform“, berichtete Trainer Jochen Borcherding.

Rases Ausfall fiel nicht ins Gewicht, weil andere Akteure wie Milan Raskopf Verantwortung übernahmen. „Er opfert sich immer auf, wenn er zur Aktion ansetzt“, lobte Borcherding seinen Schützling. Neuzugang Yannick Fingberg spielte bei seinem Debüt gleich 60 Minuten durch und verteidigte gut auf der ungewohnten Halbposition. Borcherding: „Der Einstand ist geglückt, darüber bin ich froh.“

HSG: Schalück/Braun/Wehmöller – Rase (12/2), Raskopf (7), Riechmann (5), Schöttker (2), Dreier (2), Fingberg (2), Genuit, Kollenberg

Es war eine lustlose Körpersprache

Rietberg-Mastholte (hcr). Freude bei der HSG Rietberg-Mastholte, Frust im Lager der HSG Gütersloh: Das Kreisderby in der Handball-Bezirksliga war eine klare Sache. Mit einer 33:23 (16:12)-Packung schickten die Hausherren die Gäste in die Winterpause.

Das Harzverbot war allenfalls eine Randnotiz. Güterslohs Trainer Jochen Borcherding ärgerte sich vielmehr über die Einstellung und den ängstlichen Auftritt seiner Mannschaft: „Es war eine lustlose Körpersprache. Schon beim Warmmachen fehlte jede Spannung.“ Die Eindrücke wurden schnell bestätigt.

Rietberg marschierte über 6:2, 9:3 und 12:4 vorweg. Erst kurz vor der Pause beteiligten sich die Gäste am Geschehen und kamen auf 16:12 heran. Die Hoffnung war jedoch schnell verflogen, denn nach Wiederanpfiff sorgte der starke Rietberger Moritz Dorenkamp für drei schnelle Treffer zur 20:13-Führung. Beim 26:15 lief es auf ein Debakel für die Gäste hinaus, die nie ihre Kompaktheit aus den Vorwoche fanden. „Mit der nötigen Bereitschaft können wir den Gegner unter 20 Toren halten. Das war leider nicht gegeben“, haderte der Gästetrainer.

Auf der Gegenseite hingegen herrschte Feierstimmung. Nach einer langen Niederlagen-Serie bejubelte Rietberg-Mastholte den zweiten Sieg in Folge und überreichte die tote Laterne an die TSG Altenhagen-Heepen III.

Rietberg-Mastholte: Wimmelbücker/Ötter – Dorenkamp (7), Grusdas (5), Bexten (5), Bartels (4/1), Y. Descher (3), Heckemeier (3), L. Descher (2), Hilgenkamp (2), Fürbach (1), Johanndeiter (1), Böhme, Pöppelbaum

Gütersloh: Braun/Teune/Schalück – Riechmann (8), Schöttker (5), Rase (3), Raskopf (3), Dreier (2/1), Horstmann (2), Genuit, Skoric, Graffunder

Endlich wieder für Aufwand belohnt

Gütersloh (hcr). Die HSG Gütersloh stoppt ihren Negativtrend und feiert einen 26:20 (12:8)-Heimsieg über die HSG EGB Bielefeld. Dabei verpasste es der heimische Handball-Bezirksligist, frühzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen.

Zunächst brauchte die HSG-Deckung ein paar Minuten, um zur Stabilität zu finden. Bis zum 5:5 hielten die Gäste mit, weil Gütersloh vorne oft den zu frühen Abschluss wählte. Hauke Riechmann und Timo Dreier stellten in Unterzahl auf 7:5 für die Gastgeber, die in Hälfte eins bereits drei Siebenmeter ausließen.

Der zweite Durchgang begann wenig ansehnlich. In doppelter Überzahl suchten die HSG-Akteure zu komplizierte Lösungen und brachten sich durch fahrlässige Abschlüsse selber in die Bredouille. In dieser Phase erwies sich Torhüter Rudi Braun bei seiner Heimpremiere als wertvoller Rückhalt. „Es ist uns nicht gelungen, rechtzeitig die nötige Struktur reinzubekommen“, sagte Trainer Jochen Borcherding.

In den letzten Minuten fuhren die Hausherren die Konzentration wieder hoch und Phil Schöttker markierte mit vier Treffern in Folge die Vorentscheidung (23:17). „Ich bin froh, dass wir uns endlich mal für unseren Aufwand belohnen konnten“, resümierte Borcherding. Wieder mit zum Kader gehört Rückkehrer Daniel Genuit.

HSG Gütersloh: Braun/Teune/Schalück – Schöttker (7), Rase (6/1), Dreier (6/1), Riechmann (5), Skoric (1), Graffunder (1), Vollmann, Kaup, Genuit