Autor: Elmar Reckmann

Matchball für HSG 2

Wenig hatte der CVJM Gütersloh der HSG 2 im letzten Stadtderby der Saison entgegen zu setzten. In einem fairen Spiel siegte der Tabellenführer souverän mit 30:16 (17:7). Mit 4 Punkten Vorsprung kann die Bezirksligareserve die Meisterschaft und den Aufstieg in die 2. Kreisklasse bereits am nächsten Spieltag, am 21.03.2020, mit einem Sieg gegen den Tabellenvierten HSG Rietberg-Mastholte unter Dach und Fach bringen.

Neuenkirchen schlägt HSG Gütersloh 1

14 Minuten lang hielt die HSG Gütersloh das Kreisderby in der Handball-Bezirksliga offen. Doch nach dem 8:7 setzte sich die SG Neuenkirchen-Varensell immer deutlicher ab und gewann in eigener, harzfreier Halle mit 34:22 (20:14).

„Die deutliche Differenz hatte bestimmt mit den Harzproblemen der Gütersloher zu tun. Nicht aber, wer das Spiel gewinnt“, fasste SG-Spielertrainer Marcel Schönhoff zusammen. Die Gastgeber durften sich auf ihre gute Abwehr verlassen, die die Grundlage für Tore aus der ersten und zweiten Welle bildete. Dem Tempo geschuldet und angesichts der klaren Führung ließen es die Neuenkirchener in der Schlussphase etwas ruhiger angehen. Den Ausfall von Maxi Schröder (Schönhoff: „Unser Spieler mit der verlässlichsten Torquote“) kompensierten die Hallenherren. Am nächsten Spieltag werden wieder fünf Akteure zur zweiten Mannschaft abgestellt.

„Wir hatten zu viele Totalausfälle, schon zur Pause war die Partie bei 20 Gegentoren gelaufen. Ein Team wie Neuenkirchen ist uns da klar einen Schritt voraus“, fasste HSG-Trainer Jochen Borcherding die einseitige Partie zusammen. „Wir sind noch nicht so eingespielt, sind noch nicht in der Lage, taktische Vorgaben erfolgreich umzusetzen. Und ich habe keinen, der ein Spiel lesen und führen kann“, sagte er,

SG-Tore: Ellefredt (5), Brüchert (2), Führbach (4), Heuermann (11/3), J.Grauthoff (1), Münsterteicher (3/1), Honerlage, Hillemeyer, Schönhoff (4/3), Braun (4);

HSG-Treffer: Raskopf (5), Tenkamp (4), Künsting (2), Horstmann (2), Dux (2), Riechmann (2), Fingberg (2), Skoric (2), Schönborn (1)

HSG 2 siegt im Spitzenspiel gegen SF Loxten

Hellwach war die HSG 2 im Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten SF Loxten.

Die Zielsetzung der Gäste, hohe Anspiele an den riesigen Kreisläufer bekämpfte die HSG mit allen fairen Mitteln und konnte den in der Vorwoche noch 8-fachen Torschützen bis auf ein einziges Tor im Zaun halten. Die HSG Abwehr stand über weite Strecken des Spiels konzentriert und kompakt und machte es den Gegnern schwer ins Spiel zu kommen.

Über die Stationen 3:1 (4), 12:7 (21) und 15:11 zur Halbzeit hielt die HSG die Gäste immer auf Abstand. In einer hitzigen und hart am Limit geführten zweiten Halbzeit behielt die HSG kühlen Kopf und stand am Ende mit einem 27:19 verdient als Sieger da.

Spitzenreiter HSG 2

 

 

 

 

 

 

Gross war der Jubel des Tabellenführers nach diesem wichtigen Sieg um die Meisterschaft. Jeweils eine rote Karte auf beiden Seiten, 5 Hinausstellungen auf der Gütersloher Seite und 7 Zeitstrafen für Loxten standen nach dem Spiel im Spielprotokoll.

Ein hart umkämpfter Sieg für die HSG, die nun mit 4 Punkten Vorsprung in die letzten 3 Partien der Saison geht.

Empfindlicher Rückschlag im Abstiegskampf für HSG 1

Einen bitteren Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt kassierte Handball-Bezirksligist HSG Gütersloh am Sonntag in eigener Halle. Gegen den bis dahin punktgleichen Aufsteiger TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck III kassierte die Mannschaft von Jochen Borcherding eine 20:22 (9:10)-Niederlage und durfte froh sein, dass auch die drei tiefer platzierten Teams sowie die punktgleiche Steinhagener Reserve verloren.

Die Gütersloher Angriffsleistung war bedenklich. Dabei hatten die Gäste aufgrund krankheitsbedingter Ausfälle sogar kurzfristig noch um Spielverlegung gebeten und den Kader dann mit Lucas Mühlenweg aus der fünften Mannschaft ergänzt, der gleich fünfmal traf – darunter das vorentscheidende Tor zum 19:21.

„Diese Niederlage gegen einen direkten Verfolger tut richtig weh“, sah HSG-Trainer Jochen Borcherding die „schlechteste Angriffsleistung seit langem“. Mit 22 Gegentoren war der Trainer zufrieden, doch mit fast 30 torlosen Angriffen, darunter 15 vergebenen klaren Chancen, ist kein Spiel zu gewinnen. „Wir haben es nicht geschafft, Tempo ins Spiel zu bringen“, sagte Borcherding.

Weil er mit dem direkten Freiwurf in der letzten Aktion des ersten Durchgangs das Gesicht eines Jöllenbeckers traf, sah Marlon Schönborn die Rote Karte. Beim 13:12 lag die HSG das letzte Mal vorne. Als Christian Debowicz das 16:18 erzielte, nachdem die Gäste mehrere Chancen vergeben hatten, auf vier Tore davonzuziehen, durften die Gastgeber vor 80 Zuschauern noch einmal hoffen – genau wie beim 19:20 durch David Künsting (57:16). Doch am Ende waren die Gäste der verdiente Sieger.

HSG: Solev/Schalück – Tenkamp (2), Dux (3), Kampschnieder, Schönborn (2), Fingberg (1), Skoric, Schöttker, Riechmann (4), Künsting (3), Debowicz (5)

HSG Damen weiter auf Erfolgskurs

Ein richtungsweisendes Spiel gegen den Tabellendritten SG Neuenkirchen/Varensell hatten unsere Damen als Tabellenführer der Kreisliga zu bestreiten.

Mit einer 4:0 Führung nach drei Minuten kamen unsere Damen gut ins Spiel aber die Gäste waren mit dem 5:4 in der 7. Minute wieder dran. In der 20. Minute konnte sich die HSG mit 14:9 etwas absetzen bevor es mit einer 17:13 Führung in die Halbzeitpause ging.

Gut kamen unsere Damen aus der Kabine und warfen in der 34. Minute einen 21:14 Vorsprung heraus. Am Ende stand ein verdienter 30:21 Sieg unserer Damen auf der Anzeigetafel.

Die HSG Damen führen die Tabelle in der Kreisliga nun mit 29:1 Punkten vor dem Tabellenzweiten SC DJK Lippstadt (24:6) und dem Tabellendritten SG Neuenkirchen/Varensell (18:12) an.

 

HSG E-Jugend beim Bundesliga Derby

Spannend, aufregend und ein absolut tolles Erlebnis hatte unsere E-Jugend beim 50. Derby zwischen den Bundesligisten  TBV Lemgo Lippe und dem GWD Minden in der Phoenix-Contact-Arena im Lemgo.

Als Einlaufkinder begleiteten unsere Joungsters die Profis vor 4612 Zuschauern auf das Spielfeld.

Ein tolles Erlebnis an das unsere Handballer wohl noch lange denken werden.